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Das Ding mit der Toleranz und dem Respekt

Hallo Ihr Lieben,

heute gibt’s mal was, das nichts mit Mode zu tun hat.

Es ist ja nichts Neues – die Welt ist nun mal kein Ponyhof. Jeder hat so seine Meinung, die entspricht natürlich auch nicht der jedes Einzelnen und das ist grundsätzlich ja auch gut so.

Jetzt frage ich mich natürlich, warum kann nicht jeder von uns ein klein wenig toleranter, offener, ehrlicher und netter sein?

Es ist gar nicht so schwer – tut auch gar nicht weh und letztendlich macht es das Leben nicht nur leichter sondern auch ein ganzes Stück weit schöner.

Jaja, nennt mich naiv, vielleicht auch ein wenig träumerisch – aber was spricht denn dagegen, wenn man sich wünscht, dass das tägliche Miteinander einfacher würde?

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Foto: 2015 – A. Wascher

Das zieht sich durch sämtliche Lebensbereiche und betrifft die meisten von uns. Klar, da gibt es auch die, die über den Dingen stehen, die das alles gar nicht an sich ranlassen – vermeintlich. Denn ich glaube, tief im Inneren eines jeden nagt sowas an uns, da kann man noch so tough und cool sein – wir alle sind nunmal nur Menschen.

_Y7A3549Foto: 2015 – A. Wascher

Im Job wird das immer schlimmer – sicherlich haben das schon einige von Euch erlebt und ich gratuliere jedem, dem es noch nie passiert ist, von Kollegen/Vorgesetzten gedisst oder gemobbt worden zu sein.

Ich habe das hinter mir und es hat lange gedauert, bis ich das für mich verarbeitet habe – es hat sogar dazu geführt, dass ich dadurch körperlich krank wurde – die letzte Konsequenz war dann sogar der Verlust des langjährigen Arbeitsplatzes.

Aus einem Gespräch mit einer der (wirklich) netten Damen vom Arbeitsamt habe ich erfahren, dass früher im Monat 1-2 neue Arbeitslosmeldungen aufgrund von Mobbing im Betrieb stattfanden. Heute sind es 2 am Tag. Das ist erschreckend finde ich.

Im Internet gilt das Gleiche. Wie schnell versteht man zum Beispiel das Geschriebene falsch? Das ist sicherlich auch schon jedem passiert. Und da wir ja in einer sehr schnelllebigen Zeit verweilen, löschen wir einfach mal diese Person aus unserer Liste, blockieren bei WhatsApp usw. – aber warum fragen wir nicht einfach nochmal nach, bevor wir jemanden entfreunden?

Oder warum machen viele andere so gern in Gruppen & Co. runter? Hinter dem Geschriebenen steckt immer noch ein Mensch mit Gefühlen, vergesst das nicht.

Auch in vielen Familien wird Toleranz und Respekt leider nicht mehr groß geschrieben. Da führt eine Kleinigkeit dazu, dass sich die engsten Verwandten plötzlich aus ihren Leben streichen.

Im Freundeskreis das gleiche, und so weiter und so weiter.

Ich finde das ziemlich erschreckend – wie austauschbar, wie unwichtig der Einzelne inzwischen scheinbar geworden ist. Jeder lässt sich ja schnell ersetzen.

Man kann ja nicht jeden mögen – muss man auch gar nicht, aber man kann jeden respektieren. Ausserdem macht es doch vieles leichter, wenn man sich ehrlich unterstützt – gegenseitig, ausgeglichen….

Toleranz (und gegenseitiger Respekt) sind für mich ganz wichtige Dinge. Miteinander statt Gegeneinander!

DSC_4990bigFoto: 2015 – Kathy Noir ǀ Art

Denkt mal darüber nach – vielleicht habt Ihr ja vorschnell jemanden aus Eurem Leben entfernt und jetzt fehlt Euch die Person. Vielleicht hattet Ihr ein Problem mit einer Situation, etwas Gesagtem oder Ähnlichem – vieles lässt sich ganz schnell klären und aus der Welt schaffen.

Vielleicht bin ich heute in Friede-Freude-Eierkuchen-Laune, aber mich beschäftigen solche Dinge einfach.

Ich möchte Euch heute einfach mal zum Nachdenken bewegen – tut gar nicht weh und muss auch gar nicht zu irgendwas führen.

Seid einfach tolerant(er), respektiert einander und denkt dran, dass das Leben nunmal endlich ist.

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen Abend

Eure Sandra <3

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