Allgemein Lifestyle

Ich kann sehen! Mein größter Wunsch ging in Erfüllung

„Brillenschlange“, „Vierauge“, „Glasbausteine“, „Blindschleiche“ – das sind nur ein paar ausgesuchte Worte, die mir als Kind häufiger begegnet sind…

Seit ich denken kann musste ich eine Brille tragen. Heute ist eine Brille für viele ein modisches Accessoire, aber früher war es (jedenfalls für mich) eine arge Einschränkung, eine Last.

Als ich noch kleiner war gab es auch noch nicht die riesen Auswahl an schönen Brillen. Da gab es die Kassengestelle, die in Frage kamen (wir waren schließlich 4 Kinder und die Auswahl war auch allgemein sehr begrenzt). So war jeder Besuch beim Optiker für mich immer eine kleine Qual. Es kamen die Gestelle mit dem roten Punkt in Frage (Kassengestelle) und was für mich ganz schlimm war, ich wußte erst, wie ich damit aussehe, als sie fertig war – denn dann konnte ich mich dank der eingesetzten Gläser auch endlich sehen.

Nun war natürlich dann die Brille fertig und ich konnte dann nicht mehr sagen, ob sie mir gefällt oder nicht – ich war beim Aussuchen immer vom Urteil meiner Mama abhängig.

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Ihr seht, was ich meine oder?

Und wenn wir früher in den Urlaub gefahren sind, dann blieb meine Brille zu Hause. Ich vermute, damit ich sie nicht verliere – schließlich kostet eine Brille (auch damals schon) Geld und war damit ein kostbarer Gegenstand, der nicht kaputt oder verloren gehen durfte.

Wenn wir also mit dem Auto nach Griechenland oder Spanien gefahren sind, habe ich nicht allzu viel von der Fahrt oder vom Urlaubsort gesehen. Letztlich hätten meine Eltern mit uns 100 x um den Fühlinger See in Köln fahren können und mir dann später sagen können, dass wir jetzt in Spanien sind – ich hätte es gar nicht gemerkt (ausser vielleicht an den Temperaturen oder daran, dass es am Urlaubsort Strand und Meer gab). Heute klingt das lustig – auch für mich. Damals hab ich mich schon doof gefühlt, nichts sehen zu können.

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Dazu muss ich sagen, dass ich wirklich sehr schlechte Augen hatte. Meine Werte lagen bis Anfang dieser Woche bei:

Rechts +5,5 (-2,25) und einer Achse von 175
Links +5,75 (-1,50) und einer Achse von 25

Ich hatte also nicht nur eine hohe Weitsichtigkeit sondern dazu auch noch eine starke Hornhautverkrümmung.

Jahrelang hatte ich den Wunsch, keine Brille mehr tragen zu müssen. Mit 15 oder 16 bekam ich meine ersten Kontaktlinsen. Denn auch damals hat mich die Brille stark eingeschränkt.

Jungs fanden Brillen doof, ich fühlte mich hässlich (musste ich doch zusätzlich noch eine feste Zahnspange tragen) und so mochte ich mich nicht besonders leiden.

Ich habe damals auch die Erfahrung gemacht, da war ich so 15, dass ich einen tollen Jungen kennenlernte, der sich auch mit mir verabredete, mir dann aber sagte, dass ich doch hübscher sein könnte, wenn ich zum Beispiel Kontaktlinsen tragen würde.

Als Teenager hat mich das schon stark beeinflusst und so bekam ich meine ersten Linsen. Die habe ich wirklich lang getragen, damals waren es weiche Kontaktlinsen.

Auf einmal fühlte ich mich hübsch, fing an mich zu schminken und auch mit den Jungs klappte es – ich nehme aber an, dass es eher an meinem gesteigerten Selbstbewusstsein statt an der fehlenden Brille lag.

So trug ich jahrelang weiche Kontaktlinsen, bis ich diese nicht mehr vertrug. Nun hatte ich zwei Optionen – wieder dauerhaft Brille tragen oder harte Kontaktlinsen.

Ich stieg auf die harten um. Die Eingewöhnungszeit war eine Qual – denn im Gegensatz zu weichen Linsen braucht man wirklich Geduld und eine längere Eingewöhnung, bis man mit den harten Kontaktlinsen klarkommt.

Wenigstens keine Brille – das war mein einziger Gedanke. Aber jedes Staubkorn merkte ich – und die Augen reiben konnte man bei einem Fremdkörper auch nicht, das ging bei den harten Linsen nicht.

Im Jahr 2015 hatte ich dann genug, ich bestellte mir ein tolles Brillengestell von Ray Ban und ließ mir die dünnsten Gläser einsetzen, die bei meiner Stärke möglich sind. Zudem war es mir wichtig, dass die Gläser sich bei Sonne tönen, denn ich wollte nicht noch eine zusätzliche Sonnenbrille mit Sehstärke haben und dann immer wechseln müssen.

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Dazu muss ich noch sagen, dass mir ein sehr bekannter Optiker mit „F“ mal nahelegte, bei meinen Werten nur schmale Gestelle zu tragen, damit die Gläser dünner sind. Aber nie bekamen sie es hin, die Gläser so zu schleifen, dass sie nicht überstehen.

Und in 2015 pfiff ich auf die Empfehlung des bekannten Optikers und bestellte mir ein größeres Gestell.

Und ja, ich gefiel mir mit der Brille. Sie stand mir richtig gut – aber sie vergrößerte eben auch meine Augen immens, da sie ja weiterhin sehr stark war.

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Die erste Suche nach der Lösung

Ich finde schon, dass sie mir stand, aber ich musste bei Fotos auch genau darauf achten, wie ich den Kopf halte, damit man die starke Vergrößerung an den Seiten nicht sieht.

Und so habe ich immer wieder nach Augenärzten gesucht, die meine Werte lasern.

Erstmalig vor zwei Jahren war ich in einem Laserzentrum in Düsseldorf. Eine total durchgestylte, moderne Praxis, alles vom Feinsten. Der Arzt war alles, aber nicht freundlich – vielleicht hat er auch meine Tattoos gesehen und mich deshalb vorverurteilt.

Jedenfalls musste ich mir sagen lassen, dass Lasern mittels LASIK bei meinen Werten nicht möglich sei. Man müsse bei mir eine Graue Star OP durchführen, bei der mir in beide Augen neue, künstliche Linsen eingesetzt würden.

Diese OP sollte knapp 7.000,- EUR kosten. Nicht, dass ich es nicht hätte bezahlen können, ich fand zum einen die Art und Weise des Arztes unschön, und zum anderen habe ich dann aber überlegt, ob es wirklich so teuer sein muss – mal ganz davon abgesehen, dass es (jedenfalls war das mein Gedanke) eine aufwendige OP wäre mit einem schwierigen Heilungsprozess.

Also verwarf ich den Gedanken erstmal wieder.

In 2016 startete ich einen neuen Versuch. Wir waren in Köln unterwegs und kamen an einem Laserzentrum in der City vorbei, dort konnte man spontan hereingehen und sich beraten lassen.

Nach kleineren Untersuchungen bekam ich die gleiche Aussage wie 2015 in Düsseldorf – Lasern nein, Graue Star OP ja….

Ich war so niedergeschlagen und wütend, einfach total frustriert.

Also wieder keine Möglichkeit – die Brille und ich wir würden wohl für immer ein Team bilden.

Wieder auf der Suche nach dem Heiligen Gral

Dann, vor ca. 4 Wochen, googelte ich nochmal (ich habe in den letzten Jahren reichlich über die Möglichkeiten von Lasern & Co. gelesen). Ich suchte einen Spezialisten, der vielleicht doch eine Möglichkeit sieht, mich zu lasern.

Denn ich dachte mir, mit den Jahren entwickelt sich die Technik doch weiter.

Bei Kurzsichtigkeit kann man ja schon seit Jahren sehr hohe Minuswerte lasern, aber bei Weitsichtigkeit ist meist bei maximal +4 Schluß, oftmals auch schon bei +3.

Naja und dann suchte ich mittels Suchmaschine und kam auf die Seite Augenlasern-Vergleich (LINK).

Und hier fand ich nun verschiedenste Ärzte, unter anderem einen in Düsseldorf der sogar bis +6 mittels LASIK die Augen lasert. Ich war völlig paralysiert… Wieso war mir dieser Arzt bisher entgangen, wo ich doch immer wieder seit Jahren suchte?!

Während ich auf der Seite alles über Dr. Illert in Düsseldorf (hier findet Ihr sein Profil) durchlas bekam ich eine Chatmitteilung vom Support der Vergleichsseite, ob ich Fragen hätte oder man mir helfen könne. Und so schilderte ich meine Werte und man sagte mir, dass es schwer wäre, ich aber gerne unverbindlich einen Beratungstermin bei Dr. Illert buchen könnte.

Das habe ich getan, die Beratung ist kostenlos und was hatte ich zu verlieren? Alles klappte organisatorisch super, der Termin war kurzfristig eine Woche später und wurde vom Team von Augen-Lasern-Vergleich in die Hand genommen.

Nachdem ich meinen Termin hatte habe ich Dr. Illert natürlich nochmals gegoogelt und habe ausschließlich positive und begeisterte Bewertungen über ihn und über sein gesamtes Praxisteam gelesen. Nicht eine negative, egal wo ich geschaut habe.

Das stärkte mich noch mehr in meiner Entscheidung einen letzten Versuch in Sachen Lasern zu unternehmen.

Das Beratungsgespräch

Wir fuhren also dann zum Beratungstermin. Mein erster Gedanke beim Betreten der Praxis war erstmal, dass dort alles etwas älter ist, also das Mobiliar. Nach meinen Erfahrungen in den durchgestylten Praxen in der Vergangenheit war mir das aber direkt richtig sympathisch und ich hatte ja zuvor alle Bewertungen gelsen.

Die Sprechstundenhilfen waren alle durch die Bank unfassbar freundlich, fröhlich und lieb, man fühlt sich direkt gut aufgehoben.

Auch die Wartezeit im doch sehr vollen Wartezimmer war minimal. Zuvor wurde bereits nach Betreten der Praxis und Anmelden eine Voruntersuchung der Sehstärke gemacht. Danach haben wir ca. 10 Minuten im Wartezimmer gewartet.

Dr. Illert hat schon im Vorgespräch Untersuchungen gemacht, die vorher keine der anderen beiden Praxen gemacht hatte. Es wurde die Hornhautdicke gemessen und dann stellte er mir die Frage, warum denn die anderen Praxen meinten, bei mir nicht Lasern zu können. Er konnte das nicht verstehen. Klar, meine Werte lagen oberhalb der gängigen Obergrenze für LASIK und es wäre evtl. mit einer minimalen Restfehlsichtigkeit zu rechnen, aber keine die mich zwingen würde, eine Brille zu tragen. Und ja, altersbedingt kommt eine Lesebrille unweigerlich auf mich zu, früher oder später. Aber LASIK ist bei mir möglich, denn auch meine Hornhaut hat die erforderliche Dicke.

Das gesamte Beratungsgespräch war richtig toll. Dr. Illert ist sehr herzlich, hat auch meinen Mann in das Gespräch mit einbezogen, tätschelte immer wieder meine Schulter und erklärte alles, was auf mich zukäme, würde ich mich für eine OP entscheiden.

Er drängte auch nicht. Ich solle mir alles ganz in Ruhe überlegen und dann entscheiden.

Ich musste aber nicht überlegen – denn ich wollte das immer schon, also sagte ich nur „Nein, ich brauche nicht überlegen, ich möchte unbedingt diesen Eingriff machen lassen!“.

Tja und dann vereinbarten wir einen Termin zur Voruntersuchung – eine Woche nach dem Beratungsgespräch und auch den OP Termin (unter Vorbehalt, sofern sich auch in der genauen Voruntersuchung bestätigen würde, dass meine Augen für LASIK geeignet sind).

Die Voruntersuchung

Eine Woche später fuhren wir wieder nach Düsseldorf, die Voruntersuchungen standen an. Wieder wurden wir sehr herzlich begrüsst, Wartezeiten gab es keine. Es folgten reichlich Untersuchungen.

  • Feststellung der Sehstärke
  • Ultraschall der Augen
  • Computermessung der Hornhaut
  • Augeninnendruckmessung (nein, nicht mit Luft – meine Augen wurden mit Tropfen betäubt und ich habe nichts gemerkt)
  • Pupillenerweiterung
  • Sehtest
  • Lesestärkentest

Und dann die Besprechung der Ergebnisse mit Dr. Illert – einer OP steht nichts im Weg! Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie glücklich ich über diese Aussage war. Endlich gab es Licht am Ende eines sehr langen, für mich sehr dunklen Tunnels.

Mir wurde nun sehr detailliert erklärt, wie die OP abläuft. Ich durfte mich am Tag der OP nicht schminken und auch das Gesicht durfte nicht eingecremt sein.

Ich bekam eine Valium mit nach Hause, die ich 45 Minuten vor der OP nehmen sollte, damit ich währenddessen ruhig und nicht aufgeregt bin. Ausserdem erhielt ich eine Anschriftenangabe, denn die OP wurde in einem Laserzentrum durchgeführt.

Jetzt hieß es für mich 6 Tage bis zur OP warten.

Meine LASIK OP

Am Tag der OP hielt ich mich an alles, was mir die liebe Frau Scholzen aus der Praxis mit auf den Weg gegeben hat. Keine Schminke, keine Creme. Und natürlich nahm ich meine Valium. Ich war auf dem Weg zum OP Zentrum ganz ruhig und nicht nervös.

Das Zentrum verfügt über ein Parkhaus so dass wir direkt vom Parkhaus mit dem Fahrstuhl ins OP Zentrum fahren konnten.

Dort angekommen wurden wir schon erwartet und von Frau Scholzen und Frau Helbig fröhlich begrüßt – beide schon in grüner OP-Kleidung.

Mein rechtes Auge wurde dann schon getropft, erst mit antibiotischen Tropfen, dann mit Betäubungstropfen. Diese wurden mehrfach bis zum Eingriff wiederholt.

Ich bekam Überzieher für meine Schuhe angezogen und wurde dann in einen OP Kittel und ein OP Häubchen gehüllt und in den OP mitgenommen – meine Brille blieb bei meinem Mann.

Im OP wartete das restliche Team und auch Dr. Illert. Nach einem freundlichen Hallo habe ich mich auf die OP Liege gesetzt und mir wurde nun jeder Schritt genau erklärt.

Ich sollte mich hinlegen und ein Operationstuch mit einem Loch für mein rechtes Auge wurde, nachdem Dr. Illert noch meine Wimpern weggeklebt hatte, über mein Gesicht gelegt.

Ich bekam nochmals Betäubungstropfen ins rechte Auge und nun wurde mir ein Ring über das Auge gelegt  (hiervor hatte ich zuvor richtig Angst). Aber ich habe es gar nicht bemerkt. Der Ring dient dazu das Auge zu fixieren, damit es sich während des Laserns nicht bewegt. Im Vorfeld hatte mir Dr. Illert schon erklärt, dass der Laser so funktioniert, dass er, selbst wenn mein Auge sich minimal bewegen würde, mitgeht, so dass er auch immer die richtige Stelle lasert.

Ich sah einen grünen Punkt und diesen sollte ich auch fokussieren. Nun wurde auf mein Auge eine Halbkugel gesetzt (jedenfalls glaube ich, dass es eine Halbkugel war). Diese macht den Schnitt der Hornhaut. Dr. Illert erklärte alles ganz genau, jeden Schritt, den er unternahm. Die Hornhaut wird dann zur Seite geklappt, man sieht ganz kurz gar nichts – auch das sagte er mir währenddessen um mich zu beruhigen.

Und dann beginnt der Laser seine Arbeit. Ich sah nur den grünen Punkt und dazu viele rote Lichter. Dr. Illert fragte, ob ich etwas riechen würde, habe ich aber beim rechten Auge nicht.

Dann wurde das Auge mehrfach gespült und ich sah etwas auf meinem Auge, das wie ein kleiner Spatel aussah – damit wurde die Hornhaut wieder zurückgelegt. Und schon war das rechte Auge fertig.

Nun bekam ich ein kleines „Peeling“ – denn das OP Tuch wurde von der rechten Gesichtsseite genommen und da es etwas angeklebt war, damit es nicht verrutscht, war das Abziehen das sogenannte Peeling (fast das schlimmste am ganzen Eingriff).

Nun wiederholte sich der Eingriff mit dem linken Auge.

Hier habe ich mir eingebildet, den Schnitt zu merkten. Frau Scholzen erklärte mir hinterher, dass das alle Patienten sagen – ich vermute, das liegt daran, dass man sich darauf konzentriert, da man ja jetzt wusste, wie alles abläuft.

Beim linken Auge wußte ich nun, was Herr Dr. Illert meinte, als er fragte, ob ich etwas rieche. Der Laser brennt sich ja praktisch ein, so dass es etwas nach verbrannten Haaren riecht, klingt jetzt schlimmer als es ist.

Und dann war auch das linke Auge fertig. Ich durfte mich aufsetzen (hielt die ganze Zeit die Augen geschlossen, weil ich Angst hatte, sie aufzumachen). Ich sollte meine Augen nun aber öffnen und Dr. Illert fragte mich, ob ich ihm sagen könne, wie spät es ist – eine Uhr hing ein paar Meter weiter weg an der Wand. Meine Antwort „Viertel vor irgendwas“ 😉

Eine kurze Kontrolle meiner Augen bestätigte, dass alles perfekt verlaufen war und alles da sitzt, wo es sitzen soll.

Nun bekam ich zwei Kunststoffschalen auf die Augen, die mit Klebeband fixiert wurden.

Und ich war fertig und durfte den OP mit Frau Scholzen und Dr. Illert verlassen.

Mein Mann war ganz verdutzt denn ich war gerade mal 20 Minuten weg gewesen.

Ich hatte noch einen nebligen Film vor den Augen und war ganz happy, dass alles schon vorbei war.

Ich bekam eine Tüte mit, darin unter anderem 3 verschiedene Augentropfen in Einmalportionen (Antibiotikum, Tropfen gegen Augenentzündungen und künstliche Tränenflüssigkeit).

Dr. Illert verabschiedete sich, denn er hatte noch weitere OPs und ich sollte am nächsten Tag zur Kontrolle in die Praxis kommen.

Ich zahlte die OP dann bar bei Frau Scholzen und nachdem sie dies quittiert hatte, durfte ich nach Hause.

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Nach der LASIK

Zu Hause sollte ich mich hinlegen und ein paar Stunden schlafen. Dann alle 4 Stunden das Antibiotikum wie auch die entzündungshemmenden Tropfen nutzen und die künstlichen Tränen bei Bedarf.

In der ersten Nacht sollte ich die Schutzschalen zum Schlafen tragen, damit ich im Schlaf nicht meine Augen reibe und etwas beschädige.

Ich habe direkt geschlafen als wir zu Hause waren. Und als ich aufstand war es total unwirklich. Ich konnte sehen und das ohne Brille <3 Ich hatte noch einen milchigen Schleier vor Augen, aber nur minimal und war total fassungslos – bin ich übrigens immer noch und werde ich sicher auch noch ganz lange bleiben.

Ich durfte am ersten Tag der OP nicht lesen, dafür sollte ich aber fernsehen.

Ich habe mich brav an alles gehalten, was mir gesagt wurde. Auch darf ich mich 3 Tage an den Augen nicht schminken – nicht wegen des Schminkens sondern wegen des Abschminkens.

Ich denke, ich warte aber über das Wochenende, ich möchte nichts riskieren.

Einen Tag nach der OP war dann die erste Kontrolluntersuchung. Wir kamen wieder direkt dran und was soll ich sagen? Meine Werte an Tag 1 nach OP:

Rechts +0,25 (-0,25 Hornhautverkrümmung)
Links -0,75 (-0,25 Hornhautverkrümmung)

Eine Lesebrille ist jetzt noch nicht erforderlich und meine Werte werden bis zur nächsten Untersuchung kommenden Montag wahrscheinlich noch besser werden.

Ich kann Euch dieses Glücksgefühl gar nicht genau beschreiben.

Ich bin morgens immer noch versucht nach dem Wachwerden nach meiner Brille zu greifen – aber ich brauche sie ja gar nicht mehr.

Ich kann besser sehen als jemals mit Brille oder Kontaktlinsen. Ich bin einfach nur so unfassbar glücklich.

Jetzt heißt es, sich weiterhin brav an alles halten und die Augentropfen nehmen. Die antibiotischen durfte ich schon einen Tag nach OP absetzen. Die Entzündungshemmer nehme ich noch weiterhin, ebenso wie die künstliche Tränenflüssigkeit (bei Bedarf).

UPDATE vom 20.03.2017 – 2. Kontrolluntersuchung:

Heute lagen meine Werte auf beiden Augen bei je 0 Dioptrien – 100% Sehkraft auf beiden Augen. Ich könnte glücklicher nicht sein.

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Ohne Schminke ist noch so eine Sache, nehme ich aber sehr gerne in Kauf. Ihr seht auf dem Bild oben noch kleine Hämatome in meinen Augen, die verschwinden aber noch.

Ich kann im Urlaub schwimmen gehen und sehe alles, ich muss in der Dusche nicht mehr angestrengt schauen, was jetzt Shampoo und was Spülung ist. Ich werde wach und sehe alles – ich könnte glücklicher nicht sein.

Und ich darf endlich wieder alle meine Sonnenbrillen tragen und sehe etwas.

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Danke, danke an Dr. Illert, Frau Scholzen, Frau Helbig, Frau Ratzki und an die Seite Augen-Lasern-Vergleich.

Durch Euch habe ich ein ganz neues, freies Lebensgefühl.

Übrigens habe ich einen Tag nach der OP mal in die Tüte geschaut, die ich mitbekommen habe – und auch hier wurde mir wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Denn neben Augentropfen und Augenschutz wie auch Klebeband gab es noch ein paar richtig süße Kleinigkeiten, und gerade Kleinigkeiten zaubern einem doch auch nochmal ein Lächeln ins Gesicht, besonders, wenn sie unerwartet kommen:

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Am Montag habe ich die nächste Kontrolluntersuchung und freue mich regelrecht darauf.

Ich habe übrigens zu keiner Zeit Schmerzen gehabt. Manchmal merke ich, dass meine Augen trocken sind, dann nehme ich aber die entsprechenden Tropfen. Ich bin durch das jahrelange Tragen von Kontaktlinsen sehr gut eingespielt, was sowas angeht und deshalb auch sehr entspannt.

Ich würde es jederzeit wieder machen. Und hätte ich früher gewußt, dass Dr. Illert sich auch an hohe Werte herantraut (er lasert übrigens seit über 25 Jahren), hätte ich es schon viel eher gemacht.

Die Kosten

Die OP hat alles in allem inkl. Voruntersuchungen, LASIK und Nachsorge 2.500,- EUR gekostet. Dies ist eine private Leistung und wird von den Krankenkassen (leider) nicht bezuschusst.

Wenn man jetzt aber mal bedenkt, was Brillen, Kontaktlinsen, Pflegemittel usw. über die Jahre kosten und welche Freiheit man durch so eine OP gewinnt, so ist das eine Rechnung, die mehr als nur aufgeht.

Dr. Illert bietet auch Ratenzahlung an, wenn man die OP Kosten nicht auf einmal zahlen kann.

Wenn Ihr also auch überlegt, vielleicht sogar auch jemand mit sehr hohen Werten seid, Werte, die andere nicht lasern wollen, dann lasst Euch unverbindlich beraten.

Ich kann Herrn Dr. Illert und sein gesamtes Team absolut bedenkenlos empfehlen und bin seit zwei Tagen absolut glücklich und habe eine neu gewonnene Freiheit, mit der ich nicht mehr gerechnet habe.

Wenn Ihr Fragen habt könnt Ihr mir auch gerne eine eMail schreiben.

Sorry für den sehr langen Text, aber das war mir bei diesem Thema immens wichtig.

Du möchtest Dich auch unverbindlich in Deiner Nähe von einem Spezialisten bezüglich einer Laser-OP beraten lassen? Dann klicke doch bitte auf den folgenden Link:

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10 Comments

  • Reply
    Sarah
    17. März 2017 at 13:03

    Das freut mich riesig für dich und finde es klasse, dass du diesen Schritt gewagt hast!
    Liebe Grüße Sarah <3

    • Reply
      colorfulcurves
      17. März 2017 at 13:09

      Dankeschön 🙂 Ja, ich freue mich auch so sehr. Vor allem, weil ich dachte, das wird niemals was werden, bei meinen Werten

  • Reply
    Lony
    17. März 2017 at 13:39

    Himmel Sandra…der absolute Wahnsinn – ich freue mich riesig für dich – es muss wie ein Wunder für Dich sein!! Vielen vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht. Ich bin auch so schlimm sehbehindert – kurzsichtig (- 7 und auf einem Auge – 8 mit starker Hornhautverkrümmung) und habe mich nie an eine Augen OP getraut…aber dein Bericht macht wirklich Mut!!! Und wenn dieser Arzt seit 25 Jahren lasert, weiss er was er tut. Ich werde nochmal in mich gehen. Ganz liebe Grüße und euch ein schönes Wochenende <3
    Lony

  • Reply
    beatricella
    17. März 2017 at 15:31

    Richtig toller Beitrag und wahnsinnig informativ. Du hast deine Geschichte wirklich sehr berührend geschrieben und ich kann dich total verstehen. Ich trage auch schon seit ich klein bin eine Brille und mal abgesehen von den Kommentaren von anderen, ist es einfach wahnsinnig nervig sie immer aufhaben zu müssen… Tolles Ergebnis und dein Beitrag bestärkt mich gleich noch viel mehr darin, in der Zukunft eine Laserung durchführen zu lassen. Wünsch dir alles Liebe. <3

    http://www.beatricella.wordpress.com

    • Reply
      colorfulcurves
      17. März 2017 at 15:49

      Danke für Deine Worte. Ich hoffe, ich kann anderen den Mut geben, den Eingriff machen zu lassen. Denn es lohnt sich allemal

  • Reply
    Jana
    18. März 2017 at 9:24

    Liebe Sandra,

    ich freue mich für dich und danke dir sehr für diesen Bericht.

    Ich hatte auch schon ein paar Mal überlegt, ob ich lasern lasse (re -7,25, li -7,0). Aber so wirklich konnte ich mich noch nicht durchringen. Deine ausführliche Schilderung hat mir nun Mut gemacht. Also werde ich mich auf der Vergleichsseite mal umschauen, welche Angebote es hier im Umkreis gibt.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    LG Jana

    • Reply
      colorfulcurves
      18. März 2017 at 10:27

      Hallo Jana, es freut mich sehr, dass mein Bericht Dich bestärkt hat. Mach es, lass Dich beraten und entscheide dann ganz für Dich. Alles Liebe, Sandra

  • Reply
    Marcus Steinberg
    12. April 2017 at 10:10

    Hi Sandra,
    vielen Dank für deinen tollen Beitrag.
    Es freut mich, dass wir dir ein wenig dabei helfen konnten deinen Weg zu gehen.
    Es macht uns Freude zu lesen, dass unsere Arbeit bei Augen-Lasern-Vergleich.de für Menschen sinnvoll ist und auch Dr. Illert wird sich sicherlich sehr freuen. 🙂
    Wir wünschen dir alles erdenklich Gute mit deiner neuen Sehkraft!
    Beste Grüße,
    Marcus Steinberg

    • Reply
      colorfulcurves
      12. April 2017 at 10:12

      Hallo Marcus, ich bin so froh, dass es Eure Seite gibt, denn sonst hätte ich niemals einen Arzt gefunden, der sich an meine Werte mittels LASIK getraut hätte (die Erfahrung musste ich ja bereits zweimal machen). Ich hoffe, dass ich vielen die Angst vor der OP nehmen kann und viele wiederum einen Operateur über Eure Seite finden werden. Danke Euch. Viele Grüße, Sandra

  • Reply
    Micha Ela
    13. Mai 2017 at 13:12

    Wow, erstmal herzlichen Glückwunsch und vielen vielen Dank für diesen ausführlichen Beitrag. Irgendwann möchte ich diesen Schritt auch gehen. Es gibt einem einfach so viel Freiheit, die man mit Brille und Kontaktlinsen nicht hat. Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht!

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